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Quentin Jerome Tarantino

 

Zitat: Blut ist eine Farbe im Regiemalkasten

 

 

Biographie:
geb. 27. März 1963 in Knoxville, Tennessee
Größe: 1,91 m 

 

Bevor er seine Filmkarriere begann arbeitete Quentin Tarantino in einer Videothek in Manhattan Beach, Kalifornien da er als Autor kein Geld verdienen konnte, war die Videothek, nach eigenen Angaben der einzige Ort für ihn an dem er sich künstlerisch entfalten konnte. Er musste die richtigen Filme finden oder empfehlen und  hatte seine Mini-Filmfestivals, das bedeutet er stellte ein riesiges Regel jede Woche unter ein anderes Motto und träumte davon selbst einmal Filme zu drehen. Er hatte in dieser Videothek auch eine kleine Ecke mit Überfall Filmen und dachte sich damals das es schon lange keine neuen Film dieses Genres mehr gegeben hatte, was den Grundstein für Reservoir Dogs legte.

 1987 drehte er seinen ersten Film My best friend´s birthday den er leider nie vollkommen beendete. Seinen ersten wirklichen Film, Reservoir Dogs drehte er 1991, mit Mini-Budget aber großen Stars. An die zu kommen war allerdings nicht ganz so leicht. Quentin wollte unbedingt einmal mit Harvey Keitel arbeiten, seit er ihn in Filmen wie Taxi Driver, Die Duelllisten und einigen anderen gesehen hatte. Das sich dieser Traum schließlich mit Reservoir Dogs erfüllte, dafür kam ihm der Zufall zu Hilfe. Lawrence Bender, Quentins Produzent und guter Freund besuchte eine Schauspielklasse und die Frau seines Schauspiellehrers, Lilly Parker, ebenfalls eine Schauspielerin kannte Harvey vom Schauspielstudio. So gab Lawrence das Script zu Reservoir Dogs seinem Schauspiellehrer, der las es, mochte es , gab es seiner Frau, die es ebenfalls las und gut fand und es Harvey gab. Dieser rief drei Tage später bei Quentin an, gratulierte ihm zu dem großartigen Script und sagte das er gerne ein Teil davon wäre und auch gerne dabei helfen würde den Film zu produzieren. Das Harvey Keitel mit an Bord war verschaffte Lawrence und Quentin Zugang zu einer gewissen, zwar geringen, Menge Geld, die aber ausreicht um das Projekt zu realisieren. Leider reichte das Geld nicht dafür um ein ordentliches Casting in New York zu machen, welches ihnen Harvey Keitel empfohlen hatte um wirklich gute Schauspieler zu finden. Deshalb finanzierte Harvey den beiden den Flug und das Hotel . In NY fanden die beiden Steve Buscemi der in Reservoir Dogs die Rolle des Mr. Pink übernahm und Tim Roth, der Mr. Orange wurde. Auch wenn der Film kein Kassenschlage wurde, so schlug er doch beim Sundance Filmfestival ein,  wurde begeistert gefeiert und mit Kritikerlob überschüttet. Außerdem entwickelte sich der Film zum Kultfilm. 

Drei Jahre später, 1994 drehte er Pulp Fiction, dieser hatte im Gegensatz zu seinem Vorgänger auch riesigen Erfolg an den Kinokassen. Außerdem erhielt der Film die Goldene Palme in Cannes und wurde für drei Oscars nominiert, in den Kategorien Bester Film, Bestes Drehbuch und Beste Regie. Den Oscar für das beste Original Drehbuch konnten Quentin und sein Partner Roger Avery  mit nach Hause nehmen.

Mit dem riesigen Erfolg von Pulp Fiction katapultierte er nicht nur sich selbst, sonder auch das, den Film produzierende, Miramax Studio in die A Liga Hollywoods. Weshalb er dort, bis heute Narrenfreiheit genießt. 

Quentin zitiert gerne den Regisseur Joe Dante mit dessen Aussage "Es gibt zwei Kategorien von Filmfans. Menschen die Filme lieben und Menschen die Filme lieben, die ihnen gefallen." und zählt sich definitiv zur ersten Kategorie.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Gewalt in Tarantino Filmen ist ein oft diskutiertes und kritisiertes Thema, wovon er sich allerdings weder beeindrucken noch beeinflussen lässt. Denn für ihn ist Gewalt ein reines Stilmittel und bedeutet nichts politisches oder moralisches. 

Original Zitat: "Wenn ich sage das ich Gewaltfilme mag, ist das selbe als würdet Ihr sagen Ihr  mögt  Musicals oder Slapstick-Komödien. Wenn Ihr sagt "Ich mag keine Slapsticks" und ich mache den Besten seit The General, werdet Ihr es nicht mögen. Egal was ich mache oder wie brillant es ist. Ihr würdet meinen Film nicht mögen, da Ihr kein Slapstick mögt. Aber das heißt nicht das ich kein Slapstick machen sollte! 

... Für mich ist das [Gewalt] rein ästhetisch!"

 

Die reinste Blutorgie ist auch sein aktuelles Projekt, der Zweiteiler Kill Bill mit Uma Thurman in der Hauptrolle. Zwei deutsche Journalisten haben versucht zu zählen wie viele Leute in diesem Film über die Klinge springen (im wahrsten Sinne des Wortes). Nach eigener Aussage gaben die Beiden Ihr Vorhaben jenseits der hundert auf und beschlossen das es unmöglich sei den genauen Body Count dieser Samurai-Film-Hommage zu bestimmen.

 

 

 

 

 

 

Filmografie Tarantino