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1975 bei den Dreharbeiten zu Barry Lyndon

Stanley Kubrick  

1999

Diese Seite ist dem genialen Regisseur Stanley Kubrick gewidmet, der uns solche Meisterwerke wie Uhrwerk Orange, 2001: Odyssee im WeltraumShining und viele mehr brachte.

 

Biographie:

geb. 26. Juli 1928 in Manhattan, New York, New York

gest. 7. März 1999 Harpenden, Hertfordshire, England / natürliche Todesursache

verheiratet:

von 1948 bis 1951 mit Toba Metz

von 1954 bis 1957 mit Ruth Sobotka (Schauspielerin)

von 1958 bis zu seinem Tod 1999 mit Christiane Kubrick (Schauspielerin)

Stanley Kubrick wurde am 26. Juli 1928 in New York geboren. In der Schule war Stanley nicht besonders erfolgreich, was nicht etwa daran lag das er dumm  gewesen wäre, sondern ihn interessierte die Schule einfach nicht.

Fotografie hingegen war von großem Interesse für ihn, so wurde Fotograf für die Schülerzeitung seiner High School. Mit gerade mal 16. Jahren verkaufte er sein erstes Bild an eine große Zeitschrift. Es handelte sich um ein Foto das einen trauernden Zeitungsverkäufer zwischen den Schlagzeilen zum Tod von Franklin D. Roosevelt zeigt. 25 Dollar bezahlte ihm die Zeitschrift „Look“ dafür.

Nach der High School fing er festangestellt bei „Look“ als Fotograf an. Doch schon bald entwickelte sich seine Leidenschaft weg vom Fotografieren und hin zum Filmemachen.

 

Nachdem er 1950 eine Foto Reportage über einen Boxkampf gemacht hatte kratze er sein Erspartes zusammen und drehte einen 16 Minuten langen Dokumentar Kurzfilm über einen Boxkampf, mit dem Titel „Day of the Fight“. Danach drehte er noch zwei weiter Dokumentationen mit den Titeln „Flying Padre“ und „The Seafarers“. Anschließend überredete er einige Familienmitglieder Geld in einen kurzen Film zu investieren und drehte daraufhin „Fear and Desire“. Der Film handelte von einer Gruppe Soldaten in einem fiktiven Krieg. Stanley schaffte es das „Fear and Desire“ in einigen Arthouse Kinos in New York gezeigt wurde.

 

Nach „Fear and Desire“ drehte er zwei Gangsterfilme, „Der Tiger von New York“ (orig. Killer´s Kiss) und “Die Rechnung ging nicht auf” (orig. The Killing) [diesen Film bezeichnet Quentin Tarantino als Inspiration für „Reservoir Dogs“ Anm. des Aut.] 

 

Mit „Wege zum Ruhm“ (orig. Paths of Glory) drehte er 1957 seinen ersten großen Film.

Bei den Dreharbeiten zu diesem Antikriegsfilm mit Kirk Douglas in der Hauptrolle lernte er seine spätere Frau Christiane kennen. Sie war seine dritte Frau und blieb mit ihm bis zu seinem Tod verheiratet.

Auf „Wege zum Ruhm“ folgte „Spartacus“ ebenfalls mit Kirk Douglas in der Hauptrolle. Dieser hatte Kubrick extra für diesen Film haben wollen, da er mit dem ursprünglich Regisseur Anthony Mann nicht zufrieden war und diesen nach nur wenigen Drehtagen feuerte.

Nach „Spartacus“ wagte sich Kubrick an ein heikles Thema, die Verfilmung von Vladimir Nabokovs umstrittenen Roman „Lolita“. Nach Veröffentlichung des Film um die Liebe eines erwachsenen Mannes zu einer 12jährigen musste Stanley erst einmal Kürzungen vornehmen, was ihn allerdings nicht davor bewahrte auf einer Art schwarzen Liste einiger Kirchen zu landen die sagten das Ansehen dieses Films wäre Sünde.
Sein nächstes Projekt traf genau den Nerv der damaligen Zeit. „Dr. Seltsam oder: Wie ich lernte die Bombe zu lieben“ (orig. Dr. Strangelove or: How I learned Stopp worrying and love the bomb) ist eine Satire über einen durchgedrehten US-Militär der Russland angreift, sie brachte Stanley Kubrick seine ersten Oscar Nominierungen für Beste Regie, Bester Film und Bestes Drehbuch.

Nach „Dr. Seltsam....“ wandte er sich dem Science Fiction Film zu und drehte „2001: Odyssee im Weltraum“ (orig. 2001: A space odyssee) Dieser Film zeigte einmal mehr das Stanley Kubrick ein Meister seines Fachs war. Die unglaubliche Kombination aus atemberaubenden Bildern und klassischer Musik macht diesen Film zu einem Geniestreich und brachte ihm drei weitere Oscar Nominierungen für das Beste Drehbuch, beste Regie und Special Effects. Den Oscar für Special Effects konnte er mit nach Hause nehmen, es sollte der Einzige seiner Karriere bleiben.
Da Kubrick sich nie wiederholen wollte drehte er als nächstes wieder einen Film aus einem total anderen Genre, „Uhrwerk Orange“. Der Film handelt von einem jungen Mann, der nichts anderes als Zerstörung, Gewalt und Randale im Kopf hat und schließlich wegen Mordes im Gefängnis landet. Die Gewalt in „Uhrwerk Orange“ wurde Kubrick oft vorgeworfen, doch als die Presse in England anfing diesen Film für alle möglichen Verbrechen dort verantwortlich zu machen zog Stanley den Film in England zurück und untersagte jede Art von Aufführung dort. Auch für diesen Film erhielt Stanley wieder Oscar Nominierungen für Bestes Drehbuch, Bester Film und Beste Regie.

Nach „Uhrwerk Orange“ wechselte er mal wieder das Genre und drehte einen Historienfilm „Barry Lyndon“. Perfektionist der er war wollte Stanley absolut authentische Kostüme für diesen Film haben und schickte deshalb Leute durchs ganze Land die Original Kleider des 18. Jahrhunderst aufkaufen mussten. „Barry Lyndon“ war auch der erste Film bei dem eine Szene komplett nur bei Kerzenschein aufgenommen wurde, ohne jegliche andere Beleuchtung. Die Academy zollte Kubricks Bemühungen wiedereinmal mit den Oscar Nominierungen für Beste Regie, Bester Film und Bestes Drehbuch, an den Kinokassen floppte der Film allerdings.
Sein nächstes Projekt war die Verfilmung des Stephen King Romans „Shining“. Ein Horrorfilm über eine kleine Familie in einem eingeschneiten Spukhotel, mit einem genialen Jack Nicholson in der Hauptrolle. „Shining“ war Kubricks erfolgreichster Film an den Kinokassen.
Nach siebenjähriger Pause kehrte Stanley 1987 in den Regiestuhl zurück und drehte den Kriegsfilm „Full Metal Jacket“. Der Film, mit Matthew Modine in der Hauptrolle als Pvt. Joker zeigt das jeder Mensch unter bestimmten Umständen dazu in der Lage ist schreckliche Dinge zu tun. Wieder wurde Stanleys Drehbuch mit einer Oscar Nominierung belohnt.
Bis zu seinem nächsten Film 1999 vergingen zwölf Jahre. „Eyes Wide Shut“, ein Erotik-Thriller mit dem damaligen Ehepaar Tom Cruise und Nicole Kidman in den Hauptrollen, basierte auf dem Buch „Traumnovelle“ von Arthur Schnitzler. Dieser Film war der erste von Kubrick der als Nummer 1 an den Kinokassen startete.
Leider erlebte Stanley Kubrick diesen Erfolg nicht mehr. Er starb in der Nacht des 7. März 1999, kurz nach Fertigstellung von "Eyes Wide Shut"im Alter von 70 Jahren im Schlaf!

 

 

Für ausführlichere Filmbesprechungen und Bewertungen der jeweiligen DVD klickt auf den folgenden Link Stanley Kubrick Filme

 

Filmografie Kubrick

 

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